Warum nehmen sich Fluke ihren eigenen Katalog noch einmal vor?
Die meisten Veteranen begehen ein Jubiläum mit einem ordentlichen Remaster und einer Pressemitteilung. Fluke gingen den harten Weg. Für The Second Bite holten die Gründungsmitglieder Jon Fugler, Mike Tournier und Julian Nugent zwölf Stücke aus dem eigenen Katalog und bauten sie von Grund auf neu, mit frischer Produktion und neuen Arrangements, aber dem Gerüst der Originale. Das Projekt führt es darauf zurück, das Studio nie ausgeräumt zu haben: Die Platte, sagen sie, entstand aus einer Entdeckungsreise in die staubige Ecke des Lagerraums.
Eine Entdeckungsreise in die staubige Ecke des Lagerraums.
Was steckt wirklich auf The Second Bite?
Das Album erschien digital am 19. Juni 2026 über Surface Records in Zusammenarbeit mit !K7 Music, die limitierte Doppel-LP folgt am 26. Juni. Die zwölf Titel greifen Bullet, Slid, Absurd, Electric Guitar, Atom Bomb, Reeferendrum, Groovy Feeling, Tosh, Electric Blue, Freak, The Bells und Life Support auf, eine Spanne, die fast alle Phasen einer Gruppe berührt, die immer zwischen House, Techno, Breakbeat und Ambient stand statt in einem davon.
Welche Rolle spielt Daniel Avery?
Das Projekt eröffnet seine Remix-Reihe mit Daniel Avery, dessen Nuclear Summer Remix von Atom Bomb bereits draußen ist, der erste von zwei geplanten Bearbeitungen. Die Wahl ist kein Zufall: Avery zählt zu den angesehensten Namen des heutigen britischen Techno, und sein Zuspruch stellt Fluke einem Publikum neu vor, das mit diesen Tracks über Spiele und Filme aufwuchs, ohne je die Band dahinter wahrzunehmen.



