Welches Problem löst CLARITY eigentlich?

Ein Reverb-Schwanz soll Raum schaffen, nicht die Stimme auffressen. Die übliche Lösung ist entweder ein sehr niedriger Reverb-Send oder ein Sidechain-Kompressor, der das nasse Signal jedes Mal drückt, wenn das trockene Signal einen Schwellenwert überschreitet, ein ziemlich grobes Werkzeug, das zu früh, zu spät oder über das ganze Spektrum gleichzeitig duckt. Das neue AURA-Plugin von FRCTL Audio, veröffentlicht am 30. Juli 2026 als VST3, AU und CLAP (plus Standalone-Version) für Windows, macOS und Linux, verfolgt mit dem CLARITY-Regler einen anderen Ansatz: Statt den Rohpegel zu überwachen, verfolgt er, wie laut die Quelle tatsächlich klingt, und senkt den Schwanz bandweise ab, nur in dem Frequenzbereich, den Stimme oder Lead-Element gerade belegen. Kein Schwellenwert einzustellen, kein Sidechain-Routing zu verkabeln, und laut FRCTL läuft das Ganze latenzfrei.

Was unterscheidet das kostenlose AURA Lite von der bezahlten Version?

FRCTL bringt zwei Stufen. AURA Lite ist dauerhaft kostenlos und auf vier Regler reduziert, SIZE, DECAY, CLARITY und MIX, mit nur einer Hall-Charakteristik. Die bezahlte Version AURA baut auf einem achtstufigen Feedback-Delay-Netzwerk mit sieben Reverb-Charakteren (Room, Plate, Hall, Chamber, Bloom, Shimmer, Space) auf, ergänzt die Formungsregler TUNE, ABSORB und SWELL, einen eigenen Sidechain-Eingang für manuelles Ducking zusätzlich zu CLARITY, zwei Tail-EQs, ein Gate mit umgekehrtem Voicing, einen Spektrumanalysator und 71 Werkspresets.

Reicht der Preis, um mitzuhalten?

AURA kostet bis zum 12. August 2026 24,99 $, bevor der reguläre Preis von 34,99 $ greift, deutlich unter den meisten konkurrierenden Mix-Reverbs, die oft über 100 $ liegen. Es gibt eine 14-tägige kostenlose Testphase, eine Lizenz mit Einzelaktivierung, ohne iLok oder Abo, ein Detail, das für Produzenten zählt, die das Plugin erst in einer echten Session ausprobieren wollen, bevor sie zahlen.