Was ist MODULA 26 eigentlich?

MODULA 26 ist eine neue Messe für Synthesizer und elektronische Musik, und sie öffnet zum ersten Mal am 17. und 18. Juli 2026 im Dynamo Zürich, am Fluss mitten in der Stadt. Ausgerichtet wird sie vom Schweizer Kollektiv Loop'n'beat, und sie läuft im Tag-und-Nacht-Rhythmus: Aussteller, Produktdemos, Workshops und Talks, solange es hell ist, dann Live-Sets, sobald der Abend fällt, von Balouk, Modulator, Nahste Oner, Vanini und Schlagschatten. Tickets gibt es über den Veranstalter auf loopnbeat.com/modula-26.

Warum ist noch eine Synth-Messe wichtig?

Weil der Synth-Kalender der Ort ist, an dem sich die Gear-Kultur wirklich versammelt, und bislang stützte er sich auf eine Handvoll Termine. Die Superbooth beherrscht Berlin im Mai mit fast 300 Ausstellern; die NAMM und die Knobcon halten die USA. Ein glaubwürdiger Knotenpunkt in der Schweiz, mitten in Europa, gibt kleinen Herstellern einen weiteren Raum zum Launchen und den Gear-Fans in Mitteleuropa eine kürzere Reise als die Pilgerfahrt nach Berlin. Es hilft, dass das Schweizer Museum für elektronische Musik, das SMEM, Partner ist: Das verankert die Messe in einem echten lokalen Synth-Erbe, statt eines einzufliegen.

Wer taucht tatsächlich auf?

Bei einer ersten Ausgabe ist die Gästeliste das ganze Argument. Zu den Partnern gehören Moog, Arturia, Waldorf, Erica Synths, AKAI, ADAM Audio, KRK und PSI Audio, Namen, die sich nicht für eine Messe hergeben, von der sie einen Flop erwarten. Die Ausstellerfläche neigt zum Boutique- und Modular-Bereich: Bitwig, Endorphin.es, Expressive E, Joranalogue, Playtronica, Teenage Engineering und mehr, weitere werden noch angekündigt. Es ist die Mischung, die stimmt: Große für das Gewicht, kleine und schräge Hersteller für die Daseinsberechtigung.

Eine erste Ausgabe steht und fällt damit, wer zusagt. Zürich hat die Namen bekommen, die ein Debüt schon wie eine feste Größe aussehen lassen.