Warum passt dieses Duo?

Peder Mannerfelt baut seit Jahren Musik, die einen Schritt neben dem Dancefloor steht: Techno mit rau belassenen Kanten, nervöser Electro, Clubtracks, die sich nie ganz benehmen. Von Stockholm aus führt er sein eigenes Label, Peder Mannerfelt Produktion, als Heimat genau für diese Rastlosigkeit. Eine Landung bei Clasico Records, einem Club-Label mit Ruf für das tiefere und seltsamere Ende des Raums, liest sich daher weniger als Schachzug denn als Handschlag zwischen Leuten, die längst dieselbe Sprache sprechen.

«Iguana Aura» ist eine Platte mit vier Tracks: drei Originale von Mannerfelt und ein Remix. Vorneweg «Bubble», das Stück, das er vor dem Release herausgab, mit der Handschrift, die man von ihm erwartet: treibend, aber nie naheliegend, für eine bestimmte Stunde gebaut, nicht für eine ganze Nacht.

Das ist Clubmusik für alle, die kamen, um überrascht zu werden, nicht um beruhigt zu werden.

Wer übernimmt den Remix?

Der vierte Track geht an Ehua, deren Version die EP abrundet. Auf dem Papier ist ein Remix-Platz eine Kleinigkeit, in der Praxis eine große Sache: Er verrät, wem Label und Künstler die Neudeutung des Materials anvertrauen, und gibt der Platte einen zweiten Blickwinkel für DJs, die ihre Versionen mit einem Dreh mögen.

Wann bekommt man sie?

«Iguana Aura» erscheint am Freitag, den 17. Juli 2026. «Bubble» kursiert bereits als Vorgeschmack auf das, was kommt, die vier Tracks folgen am Release-Tag.