Was ist auf den Warehouse-Bühnen wirklich passiert?

Reading und Leeds Festival haben dieses Jahr The Warehouse eingeführt, eine eigene Dance-Music-Bühne, die an beiden Standorten während des August-Feiertagswochenendes (27. bis 30. August 2026) lief. Das Wochenende hat sie nicht unbeschadet überstanden. Beim Reading Festival wurden die Sets von Prospa b2b Skepta und Julian Fijma abgesagt oder abgebrochen, nachdem das Zelt die Kapazitäts- und Sicherheitsgrenzen überschritten hatte, so DJ Mag. Beim Leeds Festival war die Liste der Betroffenen länger: Skepta b2b East End Dubs, Riordan, Omar+, Locky, Alisha und Silva Bumpa.

Fans standen stundenlang an, nur um am Ende abgewiesen zu werden. Einer erzählte DJ Mag: "Stinksauer! ... Wir warten hier seit zwei Stunden, um reinzukommen."

Warum sind die Künstler wütend?

Prospa wartete nicht auf eine diplomatische Pressemitteilung. Das Duo postete direkt auf Instagram: "Es wird Zeit, die Kapazität dieser Zelte zu verdoppeln oder Dance Music auf die Hauptbühne zu bringen."

"Es wird Zeit, die Kapazität dieser Zelte zu verdoppeln oder Dance Music auf die Hauptbühne zu bringen.", Prospa

Das ist die eigentliche Beschwerde hinter den Warteschlangen: Dance Music hat dieses Jahr endlich eine eigene Bühne bekommen, aber keine, die für das Publikum ausgelegt ist, das sie tatsächlich anzieht. Zum Zeitpunkt des DJ-Mag-Berichts am 1. September hatten weder Reading Festival noch Leeds Festival öffentlich reagiert.

Wie schlimm wurde es?

Schlimm genug, dass sich ein Paar entschied, nicht auf eine Lösung zu warten. NME berichtete, dass zwei Festivalbesucher das Leeds Festival mitten im Wochenende verließen, nachdem sie gepostet hatten, dass "die gesamte House Music beim Leeds Fest dichtgemacht wurde", und rund 600 Pfund für Tickets und ein Uber ausgaben, um Creamfields zu erreichen, das große britische reine Dance-Festival, das im selben Wochenende stattfand. EDMTunes bestätigte seinerseits die Absage des Prospa-Sets beim Reading Festival und deren Ursache: die Überfüllung.