Was genau geschah in Bengaluru und Kalkutta?

Zamna In The Club, der Indoor-Ableger der in Tulum ansässigen Marke, reihte seine ersten Indien-Termine aneinander: Freitag, 14. August im Cavore in Bengaluru, dann Samstag, 15. August im JW Marriott Hotel Kalkutta. Beide Abende begannen um 19 Uhr, waren ab 18 Jahren, und Tickets liefen über District ab rund 3.000 Rupien in Bengaluru und 2.500 Rupien in Kalkutta. Auf der eigenen Website beschreibt Zamna das Konzept als eines, in dem „der rohe Geist des Dschungels mit Clubkultur verschmilzt, mit Indoor-Clubs, Lasern, Underground-Sounds und modernster Produktion, die ein unverwechselbares und magnetisches Erlebnis schaffen“.

„Der rohe Geist des Dschungels verschmilzt mit Clubkultur, Indoor-Clubs, Lasern, Underground-Sounds und modernster Produktion.“

Warum zählt eine Jungle-Rave-Marke aus Tulum hier?

Zamna ist kein verkleidetes EDM. Die Marke entstand 2017 rund um eine Bühne in einem Cenote im Dschungel von Tulum und baute ihren Namen auf melodic house, afro house, deep house und melodic techno auf, jenem Register, das Keinemusik, Bedouin, Black Coffee und Francis Mercier auf diese Bühne brachte. Die letzte Neujahrssaison dort lief 12 Tage und zog mehr als 120.000 Menschen aus über 100 Ländern an, seither kamen Termine in Barcelona, Miami, New York, Ibiza, Mailand, São Paulo, Dubai und Malta hinzu. Allein 2026 sicherte sich die Marke zudem eine Zamna x Primer Kooperation in Athen und eine Zamna-Bühne beim Untold, sodass Bengaluru und Kalkutta mitten in eine echte globale Expansion fallen, nicht als isolierter Umweg.

Was ist an diesem Indien-Termin wirklich neu?

Indien ist für Zamna kein neues Terrain. Das volle Open-Air-Festival der Marke war bereits im September 2024 im Land unterwegs, mit Terminen in Mumbai und Gurugram, die Mind Against und Giorgia Angiuli neben den Indo-Warehouse-Gründern Kahani und Kunal Merchant auf dasselbe Lineup setzten. Was sich im August 2026 ändert, ist das Format: eine kleinere, wiederkehrende Indoor-Club-Reihe statt eines einzigen jährlichen Open-Air-Spektakels, verbunden mit der Wette, dass Bengaluru und Kalkutta jeweils einen eigenen Abend tragen können, statt sich einen großen Termin zu teilen.