Was ist die beste House-Dokumentation?
Wenn du nur eine schaust, dann Pump Up the Volume: The History of House Music, den 2001 von Carl Hindmarch gedrehten Channel-4-Film. Fünfundzwanzig Jahre später ist er noch immer die maßgebliche Erzählung: zweieinhalb Stunden, die von Chicagos Lagerhallen über Acid House bis zur globalen Explosion reichen, mit denen, die wirklich dabei waren, Frankie Knuckles, Jamie Principle und vielen mehr, die für sich selbst sprechen. Alles andere baut auf dem Fundament auf, das er legt.
Was sind die fünf besten House-Dokumentationen?
1. Pump Up the Volume: The History of House Music (2001). Der gesamte Bogen des Genres, erzählt von seinen Gründern. Der Einstieg.
2. Maestro (2003). Die New Yorker Ursprungsgeschichte, im Zentrum die Paradise Garage, Larry Levan und David Mancusos Loft-Partys, jene Disco-Tempel, deren Marathon- und Gemeinschaftsnächte zur Blaupause für House wurden.
3. Everybody in the Place: An Incomplete History of Britain 1984-1992 (2018). Der Künstler Jeremy Deller erzählt vor einer Schulklasse die britische Acid-House- und Rave-Welle neu als Sozial- und Politikgeschichte, vor dem Hintergrund von Thatcher, dem Bergarbeiterstreik und einem sich wandelnden Land. Ohnegleichen auf dieser Liste.
4. I Was There When House Took Over the World (2017). Eine Rückkehr zur Quelle: Chicagos Pioniere und die Produzenten hinter den Gründungstracks erzählen die frühe Szene in eigenen Worten.
5. Above & Beyond: The Global Rise of Afro House (2023). Der Beweis, dass die Geschichte nicht im 20. Jahrhundert endete, verfolgt Afro House durch Johannesburg, Berlin, Luanda und Nairobi und die Künstler, die den Sound heute tragen.
Welche lohnen sich noch?
Ein paar weitere gehören in jedes ernsthafte Regal. High Tech Soul (2006) behandelt Detroit-Techno und die Belleville Three, Houses engsten Cousin. A Trip Around Acid House (1988) ist eine rohe Zeitkapsel von Londons erstem Acid-Sommer. Rave & Resistance (2019) gräbt sich in die Clubkultur des Johannesburg nach der Apartheid, und Come As You Are (2017) ist ein intimes Porträt von David Mancusos Loft und seinen Tanzenden. Zusammen füllen sie die Ecken, die Pump Up the Volume nicht abdecken konnte.



