Warum setzt jemand jetzt so viel auf den Arts District?
ORIGIN soll im Spätsommer oder Frühherbst 2026 in der 613 Imperial Street eröffnen, dem ehemaligen Standort von LOT 613 im Arts District von Los Angeles. Die Gründer beschreiben den Ort als "einen Space, der zuallererst für die Musik gemacht ist", ein Satz, der in Los Angeles mehr Gewicht hat als anderswo: Die Stadt hat jahrelang erlebt, wie Promoter und Pop-ups durch Räume zogen, die nie für ein ernsthaftes Soundsystem gebaut waren, um sie dann wegen Lärmbeschwerden, Genehmigungsstreitigkeiten oder steigender Mieten wieder zu verlieren. Vor dem ersten Ticketverkauf schon in ein maßgeschneidertes System und einen renommierten Architekten zu investieren, ist eine Wette darauf, dass der Arts District endlich einen festen Anlaufpunkt tragen kann, und nicht nur den Trend einer Saison.
"Ein Space, der zuallererst für die Musik gemacht ist", so beschreiben die Gründer ORIGIN selbst
Wer steckt dahinter?
Roni Mehrabian und Cyril Bitar sind die Gründer, mit einer Vorgeschichte, die SBCLTR, Minimal Effort, die LA-Ausgabe von Brunch Electronik, The Maze und Resolution umfasst. Sound- und visuelles Design stammen von Marc Dizon, der bereits für Brooklyn Mirage und Output in New York, Hakkasan in Las Vegas und Sound in LA verantwortlich zeichnete. Der Innenraum läuft über ein maßgeschneidertes analoges KV2-Audio-System, dazu kommt eine eigene Anlage für den Außenbereich.
Was läuft dort tatsächlich?
Freitags stehen Live-Acts im Vordergrund, von großen Namen bis unabhängigen Künstlern, beschrieben als "zukunftsorientierteres Programm". Samstags wechseln sich tagsüber Open-Air-Events mit House- und Techno-Sessions bis spät in die Nacht ab. Darüber hinaus plant ORIGIN Clubnächte, Konzerte, Promoter-Partnerschaften, private Events und kulturelle Aktivierungen, drinnen wie draußen.



